La Brévine - Lac des taillères - Les Cottards Dessus - La Citadelle - Bouveresse - Môtiers
Bereits im Mittelalter führte La Vy aux Moines, von der Abtei Môtiers bis zu der Abtei im benachbarten französischen in Montbenoît. Während der Reformation nutzten Mönche diesen Weg zur Flucht. Im Laufe der Jahrhunderte diente er für Salzhändler, Schmuggler und Flüchtlinge als Verbindung zwischen den beiden Tälern.
Die Route führt dem Südufer des Lac des Taillères entlang. Im Sommer ein Paradies für Libellen und Schmetterlinge, vereinigt dieser Ort ländlichen Charme und erfrischende Seeufer-Atmosphäre. Beim Aufstieg auf Les Cottards Dessus geht es durch einen wunderbaren Wald auf einem mit Moos und Farn bedeckten idyllischen Weg. Man wäre nicht überrascht, hier Feen oder Kobolden zu begegnen.
Anschliessend wird der Gipfelpunkt, La Citadelle, mit Rundsicht auf den Jura und die Alpen erreicht. Beim Abstieg nach Boveresse erblicken wir rechterhand das Landhaus Montlési, Wahlheimat von Jean-Jacques Rousseau. Wer innehält, erhascht vielleicht einen Bilck auf ein Wildtier oder einen Schwarzspechte. Am Ende des Abstiegs im Wald ein obligatorischer Halt, um die majestätische, über fünf Jahrhunderte alte Linde, die Tilleul des Catholiques zu bewundern. Im Innern des hohlen Stammes verstecken sich eine Statue der Jungfrau Maria, ein Honigtopf und eine Kerze.
Bei Boveresse liegt das historische Dörr-Haus für Absinth mit seiner Dauerausstellung über Kultur und Dörren von Absinth. Die Ankunft in Môtiers, der Heimat der grünen Fee, soll gebührlich gefeiert sein: typischerweise mit einem Wasserhahn auf der Tischmitte, dessen kühles Wasser den kostbaren Trunk trübt.
Besonderheiten
Rundsicht auf den Jura und die Alpen
Tilleul des Catholiques (500 Jahre alte Linde mit Marienstatue im Innern des hohlen Stammes)
Blick auf das Landhaus Montlési, Wahlheimat von Jean-Jacques Rousseau
Dörr-Haus für Absinth in Bouveresse
Einkehrmöglichkeiten
Hôtel-de-Ville in La Brévine
Maison de l'Absinth in Môtiers